Energie
Münster: beste Voraussetzungen für Batterie-Forschungsfabrik

Münster (dpa/lnw) - Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat seine Stadt als Standort für eine neue Batterie-Forschungsfabrik gegen Kritik verteidigt. «Münster ist bereit für die «Forschungsfertigung Batteriezelle»», sagte der CDU-Politiker einer Mitteilung zufolge. Die Stadt erfülle aufgrund ihrer gewachsenen Infrastruktur und Exzellenz in Forschung beste Voraussetzungen zum Aufbau der Fabrik. Die Universität Münster und das Helmholtz-Institut Münster leisteten seit Jahren «wegweisende Arbeit von internationaler Bedeutung».

Mittwoch, 03.07.2019, 05:35 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 05:42 Uhr
Burkhard Jung (SPD, l), Oberbürgermeister Leipzigs und Markus Lewe (CDU), Oberbürgermeister von Münster.
Burkhard Jung (SPD, l), Oberbürgermeister Leipzigs und Markus Lewe (CDU), Oberbürgermeister von Münster. Foto: Caroline Seidel

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ( CDU ) hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Münster den Löwenanteil bekommt in einem insgesamt 500 Millionen Euro schweren Förderpaket des Bundes. Die nordrhein-westfälische Stadt hatte sich gegen Ulm durchgesetzt. Ulm zählt aber zu den weiteren Standorten für einzelne Aspekte der Forschung. Auch Salzgitter, Karlsruhe und Augsburg sind dafür vorgesehen.

Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) positionierte sich erneut gegen Kritik an der Standortwahl. In Briefen an die Regierungschefs Markus Söder (CSU/Bayern), Winfried Kretschmann (Grüne/Baden-Württemberg) und Stephan Weil (SPD/Niedersachsen) schrieb er, die Bundesregierung habe sich für die «beste Bewerbung» entschieden. Die Ministerpräsidenten hatten die Standortentscheidung scharf kritisiert. Laschet bat nun seine Kollegen davon abzusehen, «den hervorragend qualifizierten Standort Münster weiterhin zu diskreditieren».

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WDR macht Platz für 130 Wohnungen
Von der Mondstraße zum Servatiiplatz (v.l.) Stadtbaurat Robin Denstorff, Studioleiterin Andrea Benstein, Oberbürgermeister Markus Lewe, Dr. Carsten Wildemann (Leiter der WDR-Gebäudewirtschaft), Dr. Christian Jäger (Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau) und Dr. Thomas Robbers (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster) stellten die gemeinsamen Pläne von Stadt und WDR vor.
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