Brände
Trockenheit fördert Brände: Zigaretten nicht auf den Boden

Nordkirchen (dpa/lnw) - Polizei und Feuerwehr warnen wegen der erhöhten Brandgefahr davor, glimmende Zigaretten auf die Erde zu werfen oder aus dem Autofenster zu schnippen. Denn durch die anhaltende Trockenheit steigt vielerorts das Risiko von Feuern - eine 10 000-Einwohner-Stadt im Münsterland bekommt das dieser Tage zu spüren: Vier Mal innerhalb weniger Tage hat die Feuerwehr in Nordkirchen Flächenbrände in der offenen Landschaft löschen müssen. Vermutlich seien sie auf weggeworfene Zigarettenkippen oder Funkenflug zurückzuführen.

Samstag, 06.07.2019, 15:29 Uhr aktualisiert: 06.07.2019, 15:42 Uhr
Ein Wasserwerfer der Bundespolizei spritzt Löschwasser in ein abgebranntes Waldstück mit Glutnestern.
Ein Wasserwerfer der Bundespolizei spritzt Löschwasser in ein abgebranntes Waldstück mit Glutnestern. Foto: Bodo Marks

Wind und die anhaltende Trockenheit hätten die Feuer begünstigt. Die Polizei ermittelt einem Sprecher zufolge in den vier Fällen in Richtung fahrlässige Brandstiftung. Auch herumliegende Glasscherben könnten bei Sonneneinstrahlung Feuer auslösen, hieß es. Zuletzt war am Freitagabend ein Stoppelfeld auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern in Flammen aufgegangen, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Tage zuvor hatten in derselben Bauerschaft ein Grünstreifen und eine Heuwiese ausgedehnt gebrannt. Auch in Südkirchen, nur wenige Kilometer entfernt, war die Feuerwehr zu einem Flächenbrand ausgerückt.

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