Verkehr
Beschilderung an Kirmes-Sperren wird verbessert

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nachdem sich zum Start der Düsseldorfer Kirmes zwei Busse und ein Lastwagen in Anti-Terror-Sperren festgefahren haben, soll die Beschilderung vor den Barrieren verbessert werden. Wie ein Sprecher der Polizei am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte, soll an den Schildern, die ein Durchfahrtsverbot für Lkw mit einer Länge vom mehr als acht Metern anzeigen, noch ein entsprechender Hinweis für Busse ergänzt werden.

Samstag, 13.07.2019, 14:33 Uhr aktualisiert: 13.07.2019, 14:42 Uhr
Nur als Schattenriss ist ein Kettenkarussell auf der Rheinkirmes zu erkennen.
Nur als Schattenriss ist ein Kettenkarussell auf der Rheinkirmes zu erkennen. Foto: Marius Becker

Am Freitag waren ein Reisebus und ein leerer Linienbus, der auf dem Weg zum Betriebshof war, in den versetzten Betonpollern hängen geblieben. Beide wurden von der Polizei rückwärts über die Oberkasseler Rheinbrücke zurück gelotst. In entgegengesetzter Richtung war nach Angaben der «Rheinischen Post» ein Lastwagen stecken geblieben, der weiter fahren konnte, nachdem eine Gruppe von Passanten einen Betonpoller verrückt hatte.

An den Abmessungen oder der Aufstellung der Poller wolle man nichts verändern, so die Polizei. Nach Angaben der Stadt hatte die Feuerwehr im Vorfeld mit einem großen Einsatzwagen ausgetestet, ob man durch die Poller kommt. Bis 8 Meter Länge gehe das «gerade so», sagte der Polizeisprecher.

Zur Düsseldorfer Kirmes werden bis zum übernächsten Sonntag (21. Juli) laut Stadt rund vier Millionen Besucher erwartet. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 hatte man die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Die Zufahrten Richtung Kirmesgelände sind seitdem mit Sperren gesichert, um Lkw auszubremsen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6774839?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Sechs Unbekannte verprügeln Jugendlichen
Staatsschutz ermittelt: Sechs Unbekannte verprügeln Jugendlichen
Nachrichten-Ticker