Museen
Laschet: Mehr Repräsentation täte Nordrhein-Westfalen gut

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das in Düsseldorf geplante Museum der Landesgeschichte soll nach Ansicht von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Identität und Selbstbewusstsein von Nordrhein-Westfalen stärken. «Wir müssen lernen, dass auch unser Land ein großes historisches Erbe hat», sagte Laschet der «Welt am Sonntag».

Sonntag, 14.07.2019, 10:35 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 10:42 Uhr
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), schaut zum Plenum.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), schaut zum Plenum. Foto: Roland Weihrauch

Er verwies darauf, dass das 1946 gegründete NRW und seine historischen Regionen eine bedeutend längere Geschichte hätten. «Jeder, der den Kölner Dom, Schloss Augustusburg oder Kloster Corvey anschaut, wer Musik von Beethoven oder Offenbach hört, wer Texte von Heinrich Heine, Friedrich Engels oder Annette von Droste-Hülshoff liest, weiß das», sagte CDU-Politiker.

Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens soll auf Beschluss des Landtags in Düsseldorf in Parlamentsnähe entstehen. Die Vorarbeiten haben begonnen, Fachleute wurden berufen, aber der Standort des Museums steht noch nicht fest. Laschet sagte der Zeitung, er glaube, ein bisschen mehr Repräsentation täte Nordrhein-Westfalen gut. «Prunk und Protz passen nicht zu uns, aber wir sollten auch nicht verstecken, was wir können und schaffen.»

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