Verkehr
Kein Verkehrschaos zum Ferienstart in NRW

Am Wochenende war an den Flughäfen viel los. Doch die umfangreichen Vorbereitungen der Airports auf den Passagieransturm machten sich offenkundig bezahlt. Und auch auf den Autobahnen lief der Verkehr ruhiger als befürchtet.

Sonntag, 14.07.2019, 13:31 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 13:42 Uhr
Es staut sich der Verkehr.
Es staut sich der Verkehr. Foto: Frank Rumpenhorst

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das befürchtete Verkehrschaos zum Ferienbeginn ist in Nordrhein-Westfalen weitgehend ausgeblieben. Zwar herrschte an den Flughäfen Düsseldorf und Köln von Freitag bis Sonntag lebhafter Reiseverkehr und es kam auch zu einer ganzen Reihen Verspätungen bei Abflügen. Doch zeigten sich Flughafensprecher und Bundespolizei bis Sonntagmittag insgesamt durchaus zufrieden mit dem Verlauf des Reisewochenendes. Auch auf den Autobahnen verlief der Verkehr ruhiger als befürchtet.

Allein der Düsseldorfer Flughafen musste am ersten Ferienwochenende fast 260 000 Fluggäste abfertigen und rund 1900 Flugbewegungen bewältigen. Das Ganze sei bisher «sehr zufriedenstellen» verlaufen, berichtete am Sonntag ein Flughafensprecher. Die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen hätten trotz des Urlauberansturms meist unter zehn Minuten gelegen. Zwar starteten am Sonntagvormittag viele Maschinen mit Verspätung. Doch lag sie meist unter 30 Minuten. Auch an den Vortagen war es bereits zu Verzögerungen bei den Abflügen gekommen.

Auch eine Sprecherin des Flughafens Köln-Bonn berichtete am Sonntag, der Ferienanfang mache sich zwar bemerkbar, doch dank der umfangreichen Vorbereitungen sei bisher alles nach Plan gelaufen. Insgesamt hatte der Köln-Bonner Airport zum Ferienbeginn mit fast 127 000 Passagieren gerechnet.

Auf den Autobahnen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes waren die Staus nicht so schlimm wie befürchtet. Am Sonntagmorgen meldete die Verkehrszentrale des WDR gegen 9.45 Uhr sogar «0 km Stau». Auch am Sonntagmittag summierten sich die Staus gerade einmal auf für NRW-Verhältnisse eher bescheidene 43 Kilometer. Die Deutsche Bahn sprach ebenfalls von einem «normalen Sonntag».

In Nordrhein-Westfalen endete am Freitag die Schule. Der ADAC hatte Autofahrer bundesweit vor einem «der schlimmsten Reisewochenenden» gewarnt. NRW hatte dagegen vor einer Woche in einer Verkehrsprognose leichte Entwarnung für das Bundesland gegeben: Im Gegensatz zu den Tagen vor Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam, wo sich «fast ganz Deutschland auf den Weg in einen Kurzurlaub macht», zähle der Beginn der Sommerferien für die Mitarbeiter der Verkehrszentrale nicht zu den ganz kritischen Tagen.

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