Kriminalität
Mutmaßliche Terrorverdächtige kommen in Langzeitgewahrsam

Köln (dpa) - Die vier am Morgen wegen Terrorverdacht aufgegriffenen Verdächtigen kommen in Langzeitgewahrsam. Dies betrifft zwei als islamistisch eingestufte Gefährder sowie zwei weitere Personen aus ihrem Umfeld, wie ein Sprecher der Kölner Polizei am Donnerstagabend sagte. Ein Richter hatte den Langzeitgewahrsam angeordnet. Nach dem neuen Polizeigesetz in Nordrhein-Westfalen kann dieser bis zu zwei Wochen dauern. Die Ermittlungen liefen nach Polizeiangaben auch in der Nacht weiter.

Donnerstag, 18.07.2019, 22:30 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 22:42 Uhr
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen mit dem Rücken zur Kamera.
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen mit dem Rücken zur Kamera. Foto: Silas Stein

Am frühen Donnerstagmorgen hatte die Polizei in Köln und Düren Razzien im Umfeld mutmaßlicher islamistischer Gefährder durchgeführt. Grund waren Hinweise der Sicherheitsbehörden, dass die verdächtigen Personen möglicherweise Anschläge geplant hatten. Auch gebe es Hinweise auf Kontakte zur Berliner Salafistenszene, hieß es aus Quellen der Polizei.

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