Notfälle
Martinshorn-Streit: Reul steht hinter Feuerwehr

Mettmann (dpa/lnw) - Nach einer anonymen E-Mail, in der Anwohner der Feuerwehr Mettmann mit einer Anzeige wegen Benutzung des Martinshorns gedroht hatten, hat sich Innenminister Herbert Reul (CDU) hinter die Rettungskräfte gestellt. Es gebe klare Regeln, wann die Feuerwehr Blaulicht und Martinshorn einsetzen dürfe, so Reul: «Im konkreten Fall waren Martinshorn und Blaulicht rechtmäßig.»

Montag, 22.07.2019, 16:59 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 17:12 Uhr

Reul sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, es gehe beim Einsatz von Blaulicht und Martinshorn «oft um Menschenleben und immer um die Abwendung höchster Gefahr. Jeder, der einmal in einer Notsituation schnelle Hilfe benötigte, weiß das zu schätzen».

In einer E-Mail hatten Anwohner in Mettmann bei Düsseldorf der Feuerwehr mit einer Anzeige wegen Körperverletzung gedroht - weil die Rettungskräfte mit Martinshorn zu einem abendlichen Einsatz gefahren waren.

Die Feuerwehr veröffentlichte die Mail-Beschwerde bei Facebook und erreichte ein gewaltiges Echo. Der Beitrag wurde bis zum Montagnachmittag mehr als 2400 Mal kommentiert, die meisten stellten sich dabei hinter die Einsatzkräfte.

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