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Blitz-Statistik: Fast 50 000 Einschläge 2018 in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Genau 49 720 Blitze sind im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen in die Erde eingeschlagen. Mit 1,5 Blitzen pro Quadratkilometer liegt NRW damit zusammen mit Bayern deutschlandweit auf dem vierten Platz hinter dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die meisten Blitze in NRW gab es mit vier pro Quadratkilometer 2018 im Rheinisch-Bergischen Kreis. Alle Zahlen stammen aus der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Blitzinformations-Dienstes von Siemens.

Dienstag, 23.07.2019, 09:56 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 10:02 Uhr
Blitze erhellen die Nacht.
Blitze erhellen die Nacht. Foto: Patrick Pleul

Der jährliche «Blitz-Atlas» zählt für 2018 deutschlandweit 446 000 Blitzeinschläge - 3000 mehr als 2017, aber auch fast 10 000 weniger als 2015. Insgesamt habe es tatsächlich «relativ wenige Gewitter» gegeben, so der Leiter des Blitz-Informationsdienstes, Stephan Thern: «Der Jahrhundertsommer letztes Jahr war zu warm, die Wetterlagen waren sehr stabil und Gewitterfronten fielen nicht so ausgeprägt aus.»

In NRW folgen auf den Rheinisch-Bergischen Kreis die Stadt Bonn mit einer Dichte von 3,5 Blitzen pro Quadratkilometer und der Oberbergische Kreis mit 3,2 Blitzen pro Quadratkilometer. Am wenigsten blitze es demnach im Landkreis Minden-Lübbecke (0,6).

Der Blitz-Informationsdienst nutzt nach Angaben von Siemens rund 160 verbundene Messstationen in Europa. Seit 1991 analysiere Siemens die registrierten Blitze und sende umgehend Warnhinweise an die Gewitteralarm-Kunden - darunter Wetterdienste, Versicherungen, Unternehmen und Betreiber von Stromnetzen.

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