Chemie
Evonik trotz Handelsstreit und Autoflaute zuversichtlich

Essen (dpa) - Der Spezialchemie-Konzern Evonik sieht sich trotz Autoflaute und internationaler Handelskonflikte auf Kurs zu seinen Jahreszielen. «Die Abkühlung im Welthandel und die zunehmende Schwäche in wichtigen Industrien machen es uns nicht leichter», sagte Konzernchef Christian Kullmann laut Mitteilung am Donnerstag in Essen. «Dennoch bleiben wir auf Jahressicht zuversichtlich.»

Donnerstag, 01.08.2019, 12:30 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 12:42 Uhr
Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen (Nordrhein-Westfalen).
Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen (Nordrhein-Westfalen). Foto: Nico Kurth

Im abgelaufenen zweiten Jahresviertel musste der Konzern wegen der Autoflaute und niedrigerer Preise für Tierfutter-Eiweiß im Vergleich zu den hohen Vorjahreswerten Einbußen hinnehmen.

Kullmann rechnet für 2019 weiterhin mit einem Umsatz von 13,3 Milliarden Euro sowie einem bereinigten Ebitda von 2,15 Milliarden Euro. Dabei helfen soll auch eine Senkung der geplanten Investitionen. Der Ende vorigen Jahres angekündigte Kauf des US-Unternehmens Peroxychem ist in der Prognose noch nicht enthalten.

Der Konzernumsatz des zweiten Quartals sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um acht Prozent auf 566 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Evonik 228 Millionen Euro und damit gut ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor.

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