Energie
Britischer Markt bereitet Eon Probleme

Essen (dpa) - Der schwierige britische Markt bereitet dem Energieriesen Eon weiter Probleme und hat im ersten Halbjahr für einen Ergebnisrückgang im Geschäft mit Kundenlösungen gesorgt. Vor allem die neu eingeführten Preisobergrenzen führten dort zu deutlichen Einbußen, teilte der Essener Konzern am Mittwoch mit.

Mittwoch, 07.08.2019, 07:58 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 08:12 Uhr
Das Logo des Energiekonzerns Eon an der Konzernzentrale.
Das Logo des Energiekonzerns Eon an der Konzernzentrale. Foto: Rolf Vennenbernd

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Halbjahr zwar um rund 5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit sank allerdings im Vergleich zum starken Vorjahr um 12 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit rund 0,9 Milliarden Euro 16 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Prognose für das bereinigte Ebit und den bereinigten Konzernüberschuss hat das Management für das laufende Jahr bestätigt. Auch mit der Übernahme von Innogy komme Eon wie geplant voran. Man sei zuversichtlich, dass die Transaktion im September stattfinden könne, hieß es weiter.

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