Justiz
Drogenspürhunde in NRW-Gefängnissen sollen Handys finden

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalens Justizvollzugsanstalten sollen Drogenspürhunde künftig auch Handys finden können. «Die Erfahrungen in der Testphase waren so gut, dass jetzt alle Drogenspürhunde des Vollzugs auch auf das Auffinden von Datenträgern ausgebildet werden», sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Dienstag). «Der Einsatz von Hunden gibt uns ein neues Mittel im Kampf gegen den unerlaubten Besitz von Mobiltelefonen und Datenträgern an die Hand, das wir effektiv nutzen wollen.» Zuletzt war in einer Pilotphase getestet worden, ob der Rottweiler Yam neben Drogen auch Handys und Datenträger finden kann.

Dienstag, 27.08.2019, 05:38 Uhr aktualisiert: 27.08.2019, 05:52 Uhr
Rottweiler Yam sitzt in einer Werkhalle der Kölner Justizvollzugsanstalt.
Rottweiler Yam sitzt in einer Werkhalle der Kölner Justizvollzugsanstalt. Foto: Federico Gambarini

Aktuell sind in den 36 nordrhein-westfälischen Gefängnissen zehn Spürhunde mit sieben Diensthundeführern einsatzbereit. Das Team solle künftig auf 16 Diensthunde und acht Hundeführer vergrößert werden, kündigte ein Sprecher der Landesjustizvollzugsdirektion an. Die bisherigen Diensthunde sollten bis Ende 2020 weitergebildet werden. Wann die 16 Tiere im Dienst sein könnten, sei aber noch nicht sicher zu sagen.

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