Archäologie
Palmyra, Aleppo und Mossul: Virtueller Besuch in den Ruinen

Bonn (dpa) - Eine Ausstellung ganz ohne Exponate eröffnet an diesem Freitag (30. August) in der Bundeskunsthalle in Bonn. Gleichwohl nimmt die Schau den Besucher gefangen - denn sie bietet eine virtuelle Reise zu den durch Krieg verwüsteten Städten Mossul und Aleppo und zu der von der Terrormiliz IS zerstörten Ausgrabungsstätte Palmyra.

Donnerstag, 29.08.2019, 07:02 Uhr aktualisiert: 29.08.2019, 07:12 Uhr
Ein Mann steht vor der virtuellen Rekonstruktion der Zitadelle von Aleppo.
Ein Mann steht vor der virtuellen Rekonstruktion der Zitadelle von Aleppo. Foto: Oliver Berg

«Es sind Landschaften, die fast nicht mehr von unserem Planeten zu stammen scheinen», sagte der Intendant der Bundeskunsthalle , Rein Wolfs, der Deutschen Presse-Agentur. Filme auf riesigen Leinwänden vermitteln das Ausmaß der Schäden, zeigen anhand von Animationen aber auch, wie die verlorenen Kulturdenkmäler wieder neu erstehen könnten. Die Ausstellung «Von Mossul nach Palmyra - Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe» ist bis zum 3. November zu sehen.

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