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CDU: Meldepflicht für Internetanbieter wegen Kinderpornos

Celle (dpa) - Deutsche Internetanbieter sollen nach Willen der CDU Niedersachsen verpflichtet werden, den Verdacht auf Kinder- und Jugendpornografie zu melden. Die Hinweise sollten an eine zentrale Stelle zum Beispiel beim Landes- oder Bundeskriminalamt gehen, heißt es in einem Antrag des CDU-Landesvorstands, der am Samstag beim Landesparteitag in Celle einstimmig angenommen wurde. Bisher bekämen deutsche Ermittler Hinweise auf Kinderpornos häufig aus den USA, wo es eine gesetzliche Meldepflicht für Verdachtsfälle bereits gebe.

Samstag, 31.08.2019, 13:40 Uhr aktualisiert: 31.08.2019, 13:52 Uhr

Der Antrag steht vor dem Hintergrund der Missbrauchsfälle auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde. Dort sollen die deutschen Angeklagten Andreas V. und Mario S. Jungen und Mädchen über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben. Es geht um mehrere Hundert Fälle, viele Gewalttaten filmten die Männer der Anklage zufolge. Die jüngsten Opfer waren im Kindergartenalter. Am kommenden Freitag will das Landgericht Detmold sein Urteil verkünden.

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