Fußball
Wolf hört auf Rat: «Hertha ist ein geiler Verein»

Mit dem Wechsel zu Hertha BSC kehrt Marius Wolf an die Stätte seines größten Erfolgs zurück. Sein früherer Kollege Kevin-Prince Boateng riet zum Wechsel in die Hauptstadt.

Montag, 02.09.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 18:02 Uhr
Fußball: Wolf hört auf Rat: «Hertha ist ein geiler Verein»
Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Berlin (dpa) – Der bisher größte Erfolg in der Karriere von Marius Wolf hatte auch einen Anteil bei dem Wechsel von Borussia Dortmund zu Hertha BSC . «Für mich ist das natürlich geil, jedes zweite Wochenende in dem Stadion zu spielen, in dem ich meinen bisher größten Erfolg gefeiert habe. Da habe ich richtig Bock drauf», sagte der 24 Jahre alte Flügelspieler nach dem vollzogenen Transfer auf der Webseite seines neuen Clubs. 2018 schaffte Wolf mit seinem damaligen Verein Eintracht Frankfurt mit dem Sieg im DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion gegen Bayern München (3:1) eine dicke Überraschung.

Nach dem darauffolgenden Wechsel nach Dortmund für fünf Millionen Euro kamen nicht mehr viele Erfolgsmomente für den gebürtigen Coburger, der mit einer anschließenden Kaufoption für ein Jahr ausgeliehen wird, hinzu. Beim Vizemeister absolvierte Wolf in der vergangenen Spielzeit 23 Pflichtspiele, in dieser Saison stand er lediglich zehn Minuten beim Supercupspiel gegen die Bayern (2:0) auf dem Platz.

Bei Hertha freut man sich auf eine weitere Alternative im Kader von Trainer Ante Covic. «Wir haben immer betont, dass wir den Markt beobachten und noch aktiv werden, sollte sich eine gute und sinnvolle Option ergeben. Mit Marius Wolf bekommen wir einen Spieler, der mit seiner nachgewiesenen Dynamik, Flexibilität und Mentalität unsere Möglichkeiten noch erhöhen wird», sagte Hertha-Manager Michael Preetz. Hertha hat in den ersten drei Liga-Spielen nur einen Punkt erkämpft, aber schon acht Gegentore kassiert.

Trotz der derzeit schlechten Ausgangsposition gab Wolf den Herthanern den Vorzug vor dem Leben auf der Borussen-Bank. Bereits in den Tagen zuvor hatte sich der Profi über Hertha bei seinem früheren Mitspieler Kevin-Prince Boateng informiert, mit dem Wolf der DFB-Pokal-Coup gelang: «Prince hat erzählt, dass Hertha ein geiler Verein und Berlin eine geile Stadt ist. Er hat mir dazu geraten, diese Chance wahrzunehmen.»

Bei Hertha trifft Wolf auf zwei bekannte Gesichter. Gemeinsam mit Niklas Stark und Pascal Köpke hat Wolf in der Jugend des 1. FC Nürnberg gespielt. Trotz des Starts mit nur einem Punkt sieht Wolf den Entwicklungsprozess der Mannschaft: «Die Ergebnisse sind für sich genommen nicht so glücklich, aber man konnte erkennen, welche Idee die Mannschaft verfolgt. Ich denke, es ist ganz normal, dass es nach einem Trainerwechsel seine Zeit braucht, bis alles ineinandergreift.»

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6895910?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Legenden, Freaks und coole Socken
Kinder der Kita St. Peter und Paul in Nienborg singen im Karaoke-Studio „Däpp Däpp Däpp, Johnny Däpp Däpp“ . . .
Nachrichten-Ticker