Landtag
Parlamentsnacht: Kunstschätze und «Lagerfeuergespräche»

Der NRW-Landtag zeigt sich bürgernah. Zum zweiten Mal laden Landtagspräsident André Kuper und die 199 Abgeordneten zur «Parlamentsnacht». Die bietet einige Überraschungen.

Mittwoch, 25.09.2019, 11:51 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 12:02 Uhr
Landtag: Parlamentsnacht: Kunstschätze und «Lagerfeuergespräche»
Foto: Federico Gambarini

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf lädt die Bürger am Freitag (27. September) wieder zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Zur zweiten «Parlamentsnacht» öffnet das imposante Gebäude am Rhein von 17.00 bis 23.00 Uhr seine Türen. Nicht nur den Plenarsaal oder den «Raum der Stille», sondern auch Gastgeschenke von Staatsgästen aus aller Welt und Kunstschätze aus dem Kellerdepot können Besucher besichtigen.

Zum Programm gehören nach Landtagsangaben auch Konzerte und Akrobatikeinlagen vom benachbarten Eventtheater Roncalli's Apollo Varieté. In der Bibliothek wird ein Poetry Slam zum Thema Klimawandel geboten. Der mehrfach ausgezeichnete Karikaturist Heiko Sakurai zeichnet live Karikaturen. Im kreisrunden Plenarsaal tritt die WDR-Big-Band auf.

Auch die Abgeordneten der fünf im Landtag vertretenen Fraktionen von CDU , SPD , FDP, Grünen und AfD stehen Rede und Antwort. Die SPD lädt zu «Lagerfeuergesprächen» und Gitarrenmusik im Foyer des Landtags. Die CDU hat eine «Wohlfühlarea» eingerichtet, die FDP informiert über gesundes Essen und gesunde Betriebe, und die Grünen geben Tipps, wie man ein Bienenhotel baut. Die AfD stellt ein Glücksrad auf.

Erstmals seit vielen Jahren werden wiederentdeckte Kunstwerke aus dem Depot des Landtags wieder öffentlich gezeigt. Bei Aufräumarbeiten hatte eine Kunsthistorikerin Bilder der Expressionisten Walter Ophey und Christian Rohlfs wiederentdeckt. Eine Auswahl der Kunst aus dem Kellerdepot wird im Foyer gezeigt. Eine Sonderschau widmet sich der fast drei Meter hohen Eisenskulptur «Phönix», die Ewald Mataré vor 70 Jahren schuf. Beim Rundgang durch den Landtag können Besucher außerdem hochkarätige Arbeiten von Günther Uecker, Otto Piene oder Jörg Immendorff entdecken.

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