Prozesse
Ein Angeklagter gesteht Coup mit falschem Geldtransporter

Mit einem umlackierten Geldtransporter gelingt ein Millionen-Coup. Jetzt stehen die mutmaßlichen Täter in Essen vor Gericht.

Dienstag, 15.10.2019, 12:56 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 13:02 Uhr
Das Gebäude, in dem sich das Essener Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht befinden.
Das Gebäude, in dem sich das Essener Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht befinden. Foto: Bernd Thissen

Essen (dpa/lnw) - Nach einem spektakulären Millionen-Coup mit einem falschen Geldtransporter hat einer der Angeklagten am Dienstag ein Geständnis abgelegt. «Die Vorwürfe treffen zu», erklärte Verteidiger Hans Reinhardt zum Prozessauftakt am Essener Landgericht. Der 45-jährige Ex-Mitarbeiter eines Sicherheits-Unternehmens soll die sechs weiteren Angeklagten mit Insider-Wissen versorgt haben. Die größte Beute machte die Bande im Dezember 2017. Laut Anklage hatten die Angeklagten einen VW-Transporter umlackiert und mit Magnetfolie äußerlich in einen Geldtransporter verwandelt. Damit hatten zwei als Geldboten verkleidete Täter bei einem Supermarkt in Gronau anschließend 1,8 Millionen Euro abgeholt.

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