Brände
Ursachensuche nach Parkhausbrand am Flughafen geht weiter

Münster (dpa/lnw) - Nach einem Brand in einem Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) sucht die Polizei weiter nach der Ursache. Am Donnerstag soll ein weiterer Sachverständiger den Brandort inspizieren. Das sagte ein Sprecher der Polizei in Steinfurt am Mittwoch auf Nachfrage. Bei dem Feuer waren am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag etwa 40 Autos komplett ausgebrannt, 25 weitere wurden beschädigt. Am Dienstagabend reduzierten die Ermittler die Spurensuche auf 73 Fahrzeuge und verkleinerten den abgesperrten Bereich. Seitdem können die Besitzer von rund 600 Fahrzeugen nach Rücksprache mit dem Flughafen ihre Autos aus dem Gebäude fahren. Betroffen sind die Parkdecks 1 und 2 im Parkhaus A.

Mittwoch, 16.10.2019, 14:40 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 14:52 Uhr
Zwei Sachverständige untersuchen in einem Parkhaus am Flughafen Münster Osnabrück ausgebrannte Autos.
Zwei Sachverständige untersuchen in einem Parkhaus am Flughafen Münster Osnabrück ausgebrannte Autos. Foto: Bernd Thissen

Rund 60 Autobesitzer machten von dieser Möglichkeit nach Angabe eines Flughafensprechers bereits in der Nacht auf Mittwoch Gebrauch. «Bei jeder ankommenden Maschine melden sich jetzt weitere Reisende bei uns», sagte der Sprecher am Mittag.

Der FMO liegt auf dem Gebiet der Stadt Greven im nördlichen Münsterland. Gesellschafter sind zum größten Teil Städte und Kreise aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, darunter auch Münster und Osnabrück.

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