Brände
Feuer im Flughafen-Parkhaus: Keine Brandstiftung

Münster (dpa) - Drei Tage nach dem Brand in einem Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) schließen die Ermittler einen gelegten Brand aus. «Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich bisher nicht ergeben», teilte die Polizei am Donnerstag mit. Brandsachbearbeiter der Polizei und Sachverständige seien weiter auf der Suche, warum das Feuer am Montagabend im Deck 1 des Parkhauses A ausgebrochen war. So werden noch Bilder der Videoüberwachung ausgewertet. Die Polizei rechnet damit, dass die Untersuchungen noch bis in die kommende Woche dauern. Der Schaden am Parkhaus wird auf rund 250 000 Euro geschätzt.

Donnerstag, 17.10.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 16:43 Uhr
Zwei Sachverständige untersuchen in einem Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück ausgebrannte Autos.
Zwei Sachverständige untersuchen in einem Parkhaus am Flughafen Münster/Osnabrück ausgebrannte Autos. Foto: Bernd Thissen

Im ersten und zweiten Obergeschoss des Parkhauses waren in der Nacht zum Dienstag mehr als 70 Autos von dem Feuer stark beschädigt und teils völlig zerstört worden. Noch haben die Brandermittler 42 Fahrzeuge sichergestellt. Laut Mitteilung konzentrieren sie sich bei der Ursachensuche auf vier Autos.

Der FMO liegt auf dem Gebiet der Stadt Greven im nördlichen Münsterland, nahe der Grenze zu Niedersachsen. Gesellschafter sind zum größten Teil Städte und Kreise aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, darunter auch Münster und Osnabrück.

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