Konflikte
Fridays for Future gegen türkischen Einmarsch in Syrien

Dortmund (dpa/lnw) - Bei Demos der Umweltbewegung Fridays for Future (FfF) protestieren mehrere Gruppen auch gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien. In einigen Städten wie Köln, Bonn, Leverkusen, Duisburg oder Oberhausen solidarisierten sich die Aktivisten mit den vom Einmarsch betroffenen Menschen, sagte eine FfF-Sprecherin am Freitag. Diese wollten in Rojava in Nordostsyrien eine «demokratische und ökologische Gesellschaft» aufbauen. Der türkische Angriff verursache dort «sowohl eine tiefe humanitäre als auch eine ökologische Krise».

Freitag, 18.10.2019, 12:53 Uhr aktualisiert: 18.10.2019, 13:02 Uhr

In einer Erklärung von verschiedenen lokalen und nationalen Gruppen war zu Aktionen unter dem Motto «Fridays for Peace» aufgerufen worden. Die lokale FfF-Gruppe Rojava habe um Unterstützung gebeten. In vielen Städten Deutschlands demonstrieren Tausende Kurden seit Tagen gegen die Militäroffensive und fordern «Schluss mit dem Massaker in Rojava».

In rund 40 deutschen Städten waren am Freitag FfF-Demos geplant. In Köln gingen rund 50 Demonstranten der Klimaschutzbewegung mit Plakaten wie «Solidarität mit Rojava» auf die Straße.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7008016?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Negativrekord statt Befreiung: Preußen Münster spielt 1:1 gegen Eintracht Braunschweig
Die Megachance nach wenigen Sekunden: Heinz Mörschel (beim Schuss) und Luca Schnellbacher hatten hier kein Glück.
Nachrichten-Ticker