Kriminalität
Mann sitzt nach Stoß vor einfahrenden Zug in U-Haft

Krefeld (dpa/lnw) - Weil er einen Radfahrer im Krefelder Hauptbahnhof vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben soll, sitzt ein 34 Jahre alter Mann nun in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht habe Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag mit.

Sonntag, 27.10.2019, 15:47 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 15:52 Uhr

Der tatverdächtige Deutsche soll einen Eritreer samt dessen Fahrrad vor einen einfahrenden Zug ins Gleisbett gestoßen haben. Der Zug legte eine Vollbremsung hin, sodass sich der 37-Jährige rechtzeitig wegrollen konnte und unverletzt blieb. Obwohl der Staatsschutz eingebunden wurde, gehen die Ermittler nach ersten Erkenntnissen nicht von einer politisch motivierten Tat aus. «Ein rassistisches Motiv ist erstmal auszuschließen», sagte der Krefelder Staatsanwalt Axel Stahl am Sonntag. Die beiden Männer seien wohl eher zufällig miteinander in Streit geraten.

Worum genau es in dem Konflikt ging, sollte weiter ermittelt werden. Beide Beteiligten sind der Polizei bereits bekannt - der mutmaßliche Angreifer wegen Eigentumsstraftaten, das Opfer ist bereits durch Gewalt aufgefallen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7026038?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker