Für Heimspiele fehlen Sonderzüge
Bahn macht BVB-Fans Fahrt ins Stadion schwer

Dortmund -

Die BVB-Fans haben ein Problem: Bis zum Jahreswechsel werden Sonderzüge fehlen, die zu den Heimspielen von Borussia Dortmund fahren. „Bei der An- und Abreise zum Signal-Iduna-Stadion kommt es ab Mittwoch zu Engpässen – eine Beförderung kann nicht garantiert werden“, hat der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) am Dienstag angekündigt.

Dienstag, 29.10.2019, 14:09 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 21:31 Uhr
Mit dem Zug zum Heimspiel? Das wird in den kommenden Wochen mühsam.
Mit dem Zug zum Heimspiel? Das wird in den kommenden Wochen mühsam. Foto: imago images

Grund seien nicht einwandfrei funktionierende Züge und fehlendes Personal bei der DB Regio NRW . Die werde ab sofort keine zusätzlichen Sonderzüge mehr zu den Heimspielen des BVB fahren. An diesem Mittwoch trifft der BVB in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf Borussia Mönchengladbach. 

Davon betroffen sind die RB 51 von Coesfeld über Lünen nach Dortmund, die RB 52 von Lüdenscheid über Hagen nach Dortmund, die RB 53 von Iserlohn über Schwerte nach Dortmund und der Regionalexpress 57 von Brilon/Winterberg über Arnsberg nach Dortmund.

Auf diesen Verbindungen würden keine oder nur noch vereinzelte Sonderzüge eingesetzt. Die Regelzüge fahren zwar nach Fahrplan, bieten aber nur das normale Platzangebot. Wie es in 2020 weitergeht, sei derzeit noch offen.

81.365 Zuschauer erwartet

Bislang ist es üblich, dass für die Heimspiel zusätzliche Züge extra aus dem Hochsauerlandkreis, aus Paderborn, Soest, Coesfeld und dem Märkischen Kreis nach Dortmund kommen, um die Fans transportieren zu können. NWL-Sprecher Uli Beele geht davon aus, dass knapp die Hälfte der Fußball-Fans per Bahn ins Stadion kommen. Das fasst 81.365 Zuschauer.

Der NWL rät, sich „in jedem Fall vor Fahrtantritt zu informieren, ob die genannten Verbindungen (besonders für die Rückfahrten) für die einzelnen Spieltage tatsächlich stattfinden.

Sprecher Uli Beele begründet die Probleme vor allem mit den pannenanfälligen neuen Zügen im Sauerlandnetz. Fahrgäste dort klagen unter anderem über zu laute Klimaanlagen, dazu kämen Probleme mit den Kupplungen und Software-Probleme. Diese Schwierigkeiten zu beenden, „schleppt sich eben hin“, wie Beele es sagte. „Wenn das mit dem Problem der fehlenden Lokführern aufeinander prallt, führt das zu solchen Effekten wie diesen,“ meinte er.

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