Notfälle
Umweltalarm auf der Ruhr: Öl strömt aus geplatztem Schlauch

Mülheim an der Ruhr (dpa/lnw) - Auslaufendes Öl hat auf der Ruhr in Mülheim einen größeren Feuerwehreinsatz verursacht. Die Stadt löste in der Nacht zum Samstag einen Umweltalarm aus, nachdem etwa 180 Liter eines synthetischen Hydrauliköls in die Ruhr geflossen waren, wie die Feuerwehr mitteilte. Es war den Angaben nach aus einem geplatzten Hydraulikölschlauch im Bereich des Wasserkraftwerks Kahlenberg nahe dem Mülheimer Wasserbahnhof geströmt.

Samstag, 16.11.2019, 11:24 Uhr aktualisiert: 16.11.2019, 11:32 Uhr
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht.
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Bockwoldt

Dort reinigten die Helfer stundenlang die Oberfläche des Flusses und richteten Ölsperren ein. Das Öl sei biologisch abbaubar und schwach wassergefährdend, hieß es. Das verunreinigte Wasser sei nahe der Austrittsstelle mit speziellen Vliestüchern aufgefangen worden.

Der nächtliche Einsatz dauerte mehr als drei Stunden. Die Ölsperren würden aber zunächst auf dem Fluss verbleiben. Am Samstag sollten Experten des Umweltamtes über weitere Maßnahmen beraten.

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