Leute
Reinhard Rauball: «Der Sport bleibt auf der Strecke»

Castrop-Rauxel (dpa) - «Ich habe überragend gute Erinnerungen an meine Schulzeit», sagte Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, am Rande der Jubiläums-Gala der Solidarfonds-Stiftung NRW am Samstagabend. «Ich hatte überragend gute Lehrer und eine schöne Zeit», sagte der 72-Jährige, dem das Lernen nach eigener Aussage immer leicht gefallen ist. «Ich musste nie kämpfen!»

Samstag, 16.11.2019, 22:01 Uhr aktualisiert: 16.11.2019, 22:12 Uhr
Reinhard Rauball (r.) mit Karl-Heinz Rummenigge bei der Gala der Solidarfonds-Stiftung.
Reinhard Rauball (r.) mit Karl-Heinz Rummenigge bei der Gala der Solidarfonds-Stiftung. Foto: Thomas Banneyer

Den heutigen Schülern rät er, wieder öfter in die Sport-Vereine zu gehen. «Die meisten Kinder kommen inzwischen erst am späten Nachmittag nach Hause, müssen dann oft noch lernen.» Dabei bleibe der Sport immer mehr auf der Strecke. «Es kommen nicht mehr so viele Kinder zum Sport wie zu meiner Zeit.» Die Auswirkung der mangelnden Bewegung ließen nicht mehr lange auf sich warten. «Gesundheitlich werden das viele merken. Mich hat der Sport zeit meines Lebens gesund gehalten.»

Auch in den Vereinen sei der Trend inzwischen deutlich spürbar. «Gerade in ländlichen Gebieten müssen viele Spielgemeinschaften gegründet werden, damit Partien überhaupt noch statt finden.» Rauballs Wunsch für die Zukunft: «Ich bitte die jungen Leute händeringend darum, sich wieder mehr in Sport-Vereinen zu engagieren.»

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7070256?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker