Kriminalität
Schüsse auf Friseur: Polizei nimmt mögliche Helfer fest

Dortmund (dpa/lnw) - Vier Monate nach einem Schuss auf einen Friseur in Dortmund hat die Polizei zwei Männer vorübergehend festgenommen. Nach ihrer Vernehmung am Mittwoch kamen der 34-Jährige und der 27-Jährige wieder auf freien Fuß. Sie stehen laut Staatsanwaltschaft aber weiterhin unter Verdacht, den unbekannten Schützen unterstützt zu haben, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Henner Kruse am Mittwoch. Die Polizei hatte seit dem Morgen Wohnungen mehrerer Beschuldigter durchsucht, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Der Friseur war durch den Schuss am Bein verletzt worden.

Mittwoch, 20.11.2019, 16:48 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 17:02 Uhr
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Als möglichen Hintergrund des versuchten Tötungsdeliktes schließt die Polizei eine Racheaktion nicht aus. Der Friseur hatte zuvor als Mitglied des Rockerclubs « Bandidos » zusammen mit einem Komplizen das Mitglied eines Clans niedergestochen. Er war dafür zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die zeitweise Festgenommenen gehören nach Aussage des Staatsanwaltes zum Bekanntenkreis des damals Niedergestochenen.

Der jüngere der beiden stehe im Verdacht, den Schützen möglicherweise vom Tatort weggebracht zu haben. Der 34-Jährige werde verdächtigt, möglicherweise die Tatwaffe besorgt zu haben. Stichhaltige Beweise für einen dringenden Tatverdacht haben die Ermittler bislang jedoch nicht vorlegen können. Den nicht identifizierten Schützen, der Mitte Juli erst zu Fuß, dann auf der Rückbank eines Autos floh, sucht die Polizei ebenfalls weiter.

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