Prozesse
E-Scooter auf Autobahn: Anklage wegen versuchten Mordes

Bochum (dpa/lnw) - Wegen versuchten Mordes hat die Staatsanwaltschaft Bochum zwei Männer angeklagt, die vor knapp zwei Monaten einen E-Scooter auf die A40 geworfen haben sollen. Das sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Der WDR hatte zuvor berichtet. Der zum Zeitpunkt der Tat 18 Jahre alte Bochumer und ein 22-jähriger Hattinger waren damals noch in Tatortnähe festgenommen worden. Beide seien stark alkoholisiert gewesen, hatte die Polizei mitgeteilt. Einen Tag später kamen sie in Untersuchungshaft.

Donnerstag, 21.11.2019, 16:57 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 17:12 Uhr
An der Treppe stehen beim Landgericht die Wörter: «Justizzentrum Bochum» in Stein gemeißelt.
An der Treppe stehen beim Landgericht die Wörter: «Justizzentrum Bochum» in Stein gemeißelt. Foto: Guido Kirchner

Die beiden sollen oberhalb eines A40-Tunnels den E-Scooter eines Mietanbieters auf die Fahrbahn geworfen haben. Vier Autos überrollten den E-Scooter. Zwei wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtüchtig waren. Menschen kamen «nur durch glückliche Umstände» nicht zu Schaden, wie die Polizei berichtete.

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