Prozesse
Wohlhabender Rentner getötet: Lebenslange Haft droht

Er soll den 79-jährigen aus Habgier erschlagen haben. In Köln steht ein 23-Jähriger vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hat in dem Mordfall lebenslänglich gefordert. Nun fällt das Urteil.

Freitag, 22.11.2019, 11:18 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 11:32 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

Köln (dpa/lnw) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 79-jährigen Mannes in Köln-Deutz wird am Freitag (13.00 Uhr) das Urteil erwartet. Ein 23 Jahre alter Serbe ist am Kölner Landgericht wegen Mordes aus Habgier angeklagt. Er soll den wohlhabenden Rentner in dessen Wohnung getötet und verschiedene Wertgegenstände gestohlen haben.

Laut Anklage hatten sich die beiden Männer kurz zuvor in einer bei Schwulen beliebten Kneipe in der Kölner Altstadt kennengelernt. Der Rentner sei dort regelmäßiger Gast gewesen, um Kontakte zu Männern zu knüpfen, mit denen er dann Sex gegen Geld vereinbart habe. So soll es am Tatabend auch mit dem Angeklagten gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft hat für den 23-Jährigen lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung beantragte eine Verurteilung wegen Totschlags.

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