Kriminalität
Polizei Dortmund: Rückgang der Clan-Kriminalität

Dortmund (dpa/lnw) - Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote: Die Behörden in Dortmund sehen sich bei der Bekämpfung von Clan-Kriminalität auf einem guten Weg. «Es ist uns noch nicht gelungen, Clans und Strukturen vollständig zu zerschlagen. Aber wir konnten sie erheblich schwächen», teilte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange am Dienstag mit. Dabei gehe es vor allem um die Arbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Zoll und Stadtverwaltung in der Nordstadt. Außer bei der Drogenkriminalität sind die Straftaten in dem Bereich laut Polizeistatistik in den vergangenen sechs Jahren zurückgegangen.

Dienstag, 03.12.2019, 12:53 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 13:02 Uhr
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel.
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. Foto: Oliver Berg

Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass die Polizei ihren Kontroll- und Ermittlungsdruck gegen kriminelle Strukturen im Clan-Milieu erhöht habe. Ermittler in der Nordstadt seien dort täglich im Einsatz gegen Drogenhändler, stellten Bargeld und Rauschgift sicher und konnten durch ihre Ermittlungen langjährige Haftstrafen und andere Sanktionen gegen führende Köpfe und Gehilfen erwirken, hieß es in der Mitteilung weiter. Etliche Shisha-Bars, die laut Polizei als Rückzugsorte und Einnahmequelle für Clan-Kriminelle dienten, seien geschlossen worden oder sähen sich mit Ordnungsverfügungen konfrontiert.

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