Kriminalität
Frau soll 44 000 Euro Kindergeld zu Unrecht bekommen haben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Bundespolizei hat am Düsseldorfer Flughafen eine Frau erwischt, die Zehntausende Euro an Kindergeld erschlichen haben soll. Die 33-Jährige wurde am Montag nach der Ankunft aus dem britischen Birmingham kontrolliert, wie die Beamten am Dienstag berichteten. Die Polizisten stellten bei der Kontrolle fest, dass gegen die Rumänin ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg vorlag.

Dienstag, 03.12.2019, 17:21 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 17:32 Uhr
Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer.
Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer. Foto: Uli Deck

Ihr werde vorgeworfen, 2014 für ihre sechs Kinder in Duisburg unter Angabe einer falschen Wohnanschrift Kindergeld beantragt und erhalten zu haben, so die Polizei. Auch 2015 soll sie mit einer gefälschten Meldebescheinigung Kindergeld beantragt haben.

Erst 2017 wurde demnach entdeckt, dass die heute 33-Jährige nie einen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Die Frau wurde danach zur Rückzahlung von 44 412 Euro aufgefordert. Nach bisherigem Ermittlungsstand bestehe der Verdacht der Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung. Zudem sei sie mehrmals untergetaucht. Das Amtsgericht Duisburg ordnete wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft an.

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