Notfälle
Umfangreiche Sperrungen wegen Fliegerbombe in Gelsenkirchen

Der Blindgänger hatte einen chemischen Langzeitzünder. Von der Entschärfung einer Weltkriegsbombe waren in Gelsenkirchen viele Menschen betroffen. Selbst Rettungskräfte mussten umziehen.

Mittwoch, 04.12.2019, 15:25 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 15:32 Uhr
Ein Feuerwehrwagen steht vor der Feuerwache 1 in Gelsenkirchen.
Ein Feuerwehrwagen steht vor der Feuerwache 1 in Gelsenkirchen. Foto: Roland Weihrauch

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die besonders komplizierte Entschärfung einer Weltkriegsbombe hat in Gelsenkirchen am Mittwoch umfangreiche Sperrungen erforderlich gemacht. Bereits am Vormittag mussten aus Sicherheitsgründen zahlreiche Gebäude in der Innenstadt geräumt werden. Betroffen waren unter anderem rund 4000 Anwohner, zahlreiche Betriebe, eine Polizeiwache und eine Feuerwehrstation, wie ein Stadt-Sprecher sagte.

Gegen 13 Uhr wurde sicherheitshalber auch der komplette Bahnverkehr auf der Strecke zum Hauptbahnhof für die Dauer der Entschärfung gestoppt oder ganz umgeleitet. Betroffen waren nach Auskunft der Deutschen Bahn die Linien RE2, RE42 und S2 sowie Linien privater Betreiber. Nach gut einer Stunde war die Fliegerbombe mit chemischem Langzeitzünder entschärft und der Verkehr rollte wieder.

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