Wohnen
Verband: Nebenkosten treiben Mieten in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Steigende Nebenkosten haben auch im vergangenen Jahr das Wohnen in Nordrhein-Westfalen verteuert. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten «NRW-Wohnkostenbericht 2019» des Eigentümerverbands Haus & Grund hervor. Demnach lagen die Wohnkosten 2018 mit durchschnittlich 11,93 pro Quadratmeter im Monat 1,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Mittwoch, 04.12.2019, 11:26 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 11:32 Uhr
Blick auf die Skyline der Stadt Düsseldorf.
Blick auf die Skyline der Stadt Düsseldorf. Foto: Maja Hitij

Hinter den Durchschnittszahlen verbergen sich aber durchaus größere Mieterhöhungen im Einzelfall. Von den befragten Vermietern hätten im vergangenen Jahr 72 Prozent die Kaltmieten nicht erhöht, teilte der Verband weiter mit. Wo es eine Mieterhöhung gab, habe diese im Schnitt 4,6 Prozent betragen. Nach Angaben des Verbands befinden sich rund 60 Prozent der Mietwohnungen in NRW im Besitz privater Kleinvermieter.

«Die Nebenkosten steigen weiterhin stärker als die Kaltmieten. Dabei machen die Energiekosten inzwischen die Hälfte der Nebenkosten aus», fasste Verbandspräsident Konrad Adenauer die Ergebnisse der Studie zusammen. Im Durchschnitt betrugen die Nebenkosten 3,65 Euro je Quadratmeter.

Bei den steigenden Nebenkosten sieht der Eigentümerverband die Politik am Zuge. Rund 70 Prozent der Nebenkosten seien «durch politische Entscheidungen beeinflusst, vom Strompreis bis zur Grundsteuer», sagte Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya. «Die Politik hat es also in der Hand, den Anstieg der Wohnkosten zu bremsen.» hat es also in der Hand, den Anstieg der Wohnkosten zu bremsen."

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