Olympia
IOC: Vergabe der Olympischen Spiele 2032 dauert noch

Lausanne (dpa) - Das IOC lässt noch offen, wann die Olympischen Spiele 2032 vergeben werden. «Es gibt keinen Zeitplan dafür», sagte Christophe Dubi, der Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Lausanne. Die Initiative «Rhein Ruhr City 2032» um den Kölner Sportmanager Michael Mronz hatte sich für eine Bewerbung um die Spiele bereits in Position gebracht. Der Deutsche Olympische Sportbund, der mit einer Entscheidung über den Gastgeber bereits 2023 rechnet, hat indes noch nicht entschieden, ob er überhaupt ins Rennen um die Spiele einsteigen will.

Mittwoch, 04.12.2019, 18:52 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 19:02 Uhr
Christophe Dubi, Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
Christophe Dubi, Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: Dominic Favre

Das IOC legte sich auch nicht darauf fest, wann die Winterspiele 2030 vergeben werden. Zuletzt hatte eine private Initiative Thüringen, Sachsen und Bayern als Gastgeber ins Gespräch gebracht. DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat diesem Plan laut Deutschlandfunk eine Absage erteilt: «Das Konzept haben wir uns angesehen. Ich glaube nicht, dass man mit einem solchen international erfolgreich sein kann.»

Diskussionen über eine neue deutsche Olympia-Bewerbung werden auf der Mitgliederversammlung am Samstag in Frankfurt/Main erwartet. Die Kandidaturen München 2022 und Hamburg 2024 waren zuletzt in Referenden gescheitert.

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