Verkehr
Initiator übergibt Umweltspur-Petition an Oberbürgermeister

Tausende Menschen unterstützen eine Online-Petition gegen die umstrittene Düsseldorfer Umweltspur. Rechtliche Relevanz hat das nicht - aber Düsseldorfs Oberbürgermeister trifft sich trotzdem mit dem Initiator.

Donnerstag, 05.12.2019, 06:25 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 06:32 Uhr
Thomas Geisel beantwortet Fragen von Journalisten.
Thomas Geisel beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Federico Gambarini

Düsseldorf (dpa/lnw) - Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) stellt sich den Kritikern der Düsseldorfer Umweltspur: Heute ab 18 Uhr trifft er im Rathaus den Initiator einer Online-Petition gegen die dritte Sonderfahrbahn, die in den Herbstferien eingeführt worden war und für viele Staus sorgte. Die Online-Petition hatten in vier Wochen mehr als 11 400 Menschen unterstützt.

In der Petition hieß es: «Wir fordern das mindestens die 3. eingeführte Umweltspur im Düsseldorfer Stadtgebiet beginnend am Werstener Kreuz abgeschafft wird.» Inzwischen nennt Initiator Andreas Wagner die Abschaffung der Umweltspuren zwar «utopisch», er wolle dem OB aber Verbesserungsvorschläge unterbreiten. «Ich hoffe, dass ich mit ihm über einige Punkte reden kann», sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur vor dem Treffen.

Er habe die Unterstützernamen der Petition auf rund 240 Seiten ausgedruckt, die er im Rathaus übergeben wolle. Wagner hat mehrere Unterstützer eingeladen, ihn dabei zu begleiten. Ein Stadtsprecher bestätigte den Termin des Oberbürgermeisters mit Wagner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Stadt Düsseldorf hatte im April die ersten Umweltspuren eingerichtet, um die Luftqualität zu verbessern und Fahrverbote zu vermeiden. In den Herbstferien kam eine dritte Sonderfahrbahn dazu, die wegen langer Staus für viel Kritik sorgte. Laut Stadt hat sich die Lage inzwischen entspannt.

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