Tabak
E-Zigaretten-Hersteller legen Gerichtsstreit bei

Hamburg/Essen (dpa) - Die E-Zigarettenhersteller Juul und Niko Liquids haben einen erbitterten Streit beigelegt. Man habe eine außergerichtliche Einigung erzielt, teilten beide Seiten am Donnerstag mit. In der Auseinandersetzung hatte die Essener Firma Niko Liquids den Hamburger Konkurrenten per einstweiliger Verfügung dazu gezwungen, die Belieferung von Einzelhändlern zu stoppen. Ein Grund hierfür war ein fehlendes Elektroschrott-Zeichen auf den Kartuschen der Elektroverdampfer. Künftig darf der Hersteller die Händler wieder mit Kartuschen versorgen, die noch auf Lager liegen und dieses Zeichen nicht haben. Bald werden nach Angaben der Firma aber nur noch Pods mit dem Symbol ausgeliefert.

Donnerstag, 05.12.2019, 18:17 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 18:22 Uhr
Ein Mann raucht eine E-Zigarette.
Ein Mann raucht eine E-Zigarette. Foto: Lisa Ducret

In einem anderen Teil der Auseinandersetzung war Juul gegen Niko Liquids vorgegangen und hatte dem Wettbewerber im Oktober per einstweiliger Verfügung bestimmte irreführende Informationen an Händler verboten. Dieser Teil des Streits wurde nun ebenfalls beigelegt - den Angaben zufolge sind nun «alle wechselseitigen Rechtsstreitigkeiten mit sofortiger Wirkung beigelegt und alle anstehenden Gerichtstermine aufgehoben».

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