Kriminalität
Übelriechende Flüssigkeit: Rathaus und Gericht geräumt

Witten (dpa/lnw) - Unbekannte haben am Montag in Witten übelriechende Flüssigkeit im Rathaus und im Amtsgericht verschüttet und damit für die Schließung der Gebäude für den Rest des Tages gesorgt. Feuerwehr und Polizei gehen davon aus, dass es sich um Buttersäure handelt. Verletzt wurde niemand. Im Rathaus war bereits vor knapp acht Wochen Buttersäure verschüttet worden. Der oder die Täter seien bislang nicht ermittelt worden, sagte ein Polizeisprecher. Ob es einen Zusammenhang mit den aktuellen Fällen gibt, werde geprüft.

Montag, 09.12.2019, 14:53 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 15:02 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

Am Montag wurde die Flüssigkeit jeweils in Aufzugkabinen verschüttet. Die Feuerwehr wurde am späten Vormittag zunächst von Mitarbeitern im Rathaus gerufen, 20 Minuten später dann von Mitarbeitern im Amtsgericht . Beide Gebäude wurden geräumt. Aus Sicherheitsgründen gingen die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten in die Gebäude. «Der Geruch nach Buttersäure war aber schon im Eingangsbereich wahrnehmbar», sagte ein Feuerwehrsprecher. Möglicherweise handele es sich in beiden Fällen um den oder die gleichen Täter, sagte der Polizeisprecher.

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