Kriminalität
Nach gewaltsamem Tod der Mutter Sohn in Forensik eingewiesen

Lünen/Neumünster (dpa/lnw) - Im Fall der erstochenen Mutter im westfälischen Lünen wird ihr tatverdächtiger Sohn vorläufig in einer Klinik für psychisch Kranke in Schleswig-Holstein untergebracht. Der zuständige Amtsrichter in Neumünster habe auf ihren Antrag wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags einen Unterbringungsbeschluss für den 21-Jährigen erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund am Montag mit. Er sei einer Forensik-Einrichtung zugeführt worden.

Montag, 09.12.2019, 19:23 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 19:32 Uhr
Der Schriftzug "Das Amtsgericht" ist in Neumünster zu sehen.
Der Schriftzug "Das Amtsgericht" ist in Neumünster zu sehen. Foto: Carsten Rehder

Nach einem Anruf des Sohnes hatten Einsatzkräfte dessen Mutter verblutet am Freitag in ihrer Wohnung in Lünen gefunden. Der 21-Jährige hatte sich nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft bei der Polizei im fast 400 Kilometer entfernten Neumünster telefonisch gemeldet und angegeben, dass er seine Mutter getötet habe. Der junge Mann wurde auch in Neumünster festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hatte erklärt, es gebe Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des 21-Jährigen. Laut Obduktion starb die 53-Jährige durch Messerstiche.

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