Luftverkehr
Germanwings: Ausfälle in Köln/Bonn, Düsseldorf und Dortmund

Seit Mitternacht streiken die Flugbegleiter der Germanwings. Bis einschließlich Neujahr soll der Ausstand dauern. Auch in NRW sind Dutzende Flüge betroffen.

Montag, 30.12.2019, 08:14 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 08:22 Uhr
Flugzeuge von Germanwings stehen auf dem Vorfeld eines Flughafen.
Flugzeuge von Germanwings stehen auf dem Vorfeld eines Flughafen. Foto: Marius Becker

Düsseldorf/Köln/Dortmund (dpa/lnw) - Wegen des dreitägigen Streiks der Germanwings-Flugbegleiter fallen bundesweit rund 180 Flüge aus. Gerade in Nordrhein-Westfalen müssen sich Reisende auf Einschränkungen einstellen. Hauptsächlich ist der Flughafen Köln/Bonn betroffen. Dort sind für die kommenden drei Tage insgesamt 78 Starts und Landungen gestrichen worden, davon 26 bereits am Montag.

Betroffen seien vor allem Inlandsflüge sowie Verbindungen nach Wien und Zürich, sagte eine Flughafensprecherin am Montagmorgen. «Da die Fluggäste vorher informiert wurden, rechnen wir heute aber mit normalem, ruhigem Betrieb.»

Am Düsseldorfer Flughafen fallen am Montag vier Verbindungen von und nach Berlin-Tegel aus. Insgesamt seien für die Streikdauer 20 Flüge abgesagt worden, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft.

Darüber hinaus ist auch die Verbindung Dortmund-München betroffen. Wie der Dortmunder Flughafen auf seiner Homepage mitteilte, sind für Montag sechs Flüge von und nach München gestrichen worden. Im gesamten Streikzeitraum sind 16 Flüge betroffen.

Der Streik dauert drei Tage bis einschließlich Neujahr . Bereits am ersten Streiktag hat die Kabinengewerkschaft Ufo allerdings ihre Drohung bekräftigt, den Ausstand auszudehnen. «Wir können das kurzfristig verlängern», sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Montag im ZDF-«Morgenmagazin». «Wir wollen das nicht», ergänzte er zwar, aber wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, «dass es mehr davon braucht», werde sie zu weiteren Streiks aufrufen. Germanwings führt ihre Flüge für Eurowings aus.

In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1500 Flüge mit rund 200 000 betroffenen Passagieren ausgefallen.

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