Kriminalität
Mann nach Fahrt auf Motorhaube weiter auf Intensivstation

Viersen (dpa/lnw) - Fast eine Woche nachdem ein Mann während der Fahrt von der Motorhaube eines Autos gestürzt war, liegt der 53-Jährige noch immer auf der Intensivstation. Er konnte bis Donnerstag noch nicht vernommen werden. Das gab die Polizei bekannt. Seine 51-jährige Lebensgefährtin sitze weiterhin in Untersuchungshaft.

Donnerstag, 02.01.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 17:32 Uhr
Glastür mit der Aufschrift "Notaufnahme".
Glastür mit der Aufschrift "Notaufnahme". Foto: Hauke-Christian Dittrich

Eine Zeugin hatte am Freitagabend der vergangenen Woche die Polizei alarmiert, weil auf der Autobahn 61 in Richtung Venlo ein Auto unterwegs war, auf dessen Motorhaube sich ein Mann festklammerte. Er sei während der Fahrt abgestürzt und auf der Fahrbahn liegengeblieben. Das Auto sei weitergefahren.

Kurz darauf ermittelte die Polizei die Lebensgefährtin des Mannes. Sie wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ. Nach Ermittlerkreisen könnte ein Streit des Paares der Tat vorausgegangen sein. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben.

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