Unfälle
Laschet dankt Rettungskräften in Südtirol: «Tragödie»

Aachen (dpa) - Die Opfer des schweren Verkehrsunfalls in Südtirol kommen nach Angaben des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) aus unterschiedlichen Städten. «Es war eine gemeinsame Gruppe, aber es waren auch andere dabei, und nicht alle haben sich gekannt», sagte Laschet am Sonntag in Aachen. Der Reiseveranstalter komme wohl aus Nordrhein-Westfalen, aber «das ist nicht eine geschlossene Gruppe, das sind junge Leute, die gemeinsam Skiurlaub verbringen wollten in Südtirol, die wohl an dem Abend noch gefeiert haben, dann mit einem Shuttle in den Ort Oberluttach gefahren sind und dann beim Überqueren der Straße von dem Fahrzeug erfasst worden sind.»

Sonntag, 05.01.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 05.01.2020, 16:52 Uhr
Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Laschet bezeichnete das Geschehen als «schreckliche Tragödie». Ein Raser unter Alkoholeinfluss habe die jungen Menschen aus dem Leben gerissen. Die Opferschutzbeauftragte des Landes werde nun den betroffenen Familien in NRW beistehen. Laschet dankte dem Landeshauptmann von Südtirol, den Rettungskräften, der Polizei, den Ärzten und Pflegern in den Krankenhäusern in Italien und Österreich.

Für die Familien der Opfer beginne das neue Jahr mit dem größtmöglichen Schrecken, sagte Laschet. «Ich kann das nachempfinden, weil auch meine eigenen Kinder oft im Skiurlaub mit einer Gruppe waren. Und wenn ich mir vorstelle, mich würde dann eine solche Nachricht ereilen, dann kann man nachempfinden, was im Moment die Eltern, die Geschwister, die Freunde in diesen Stunden empfinden.»

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