Handel
Möbel «Made in Germany» zunehmend auch im Ausland beliebt

Köln (dpa) - Der Export ins Ausland wird für deutsche Möbelbauer immer wichtiger. Die wichtigsten Abnehmer sind dabei Österreich und die Schweiz mit 38 und 34 Prozent Marktanteil, wie eine Auswertung des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) belegt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Sonntag, 12.01.2020, 09:30 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 09:42 Uhr

Großes Potenzial sehe man auch in Russland oder den USA, wo der Marktanteil bislang noch recht gering ist - aber mit steigender Tendenz. «Hier liegt noch enormes Potenzial, das es durch gezielte Exportaktivitäten auszuschöpfen gilt», sagte VDM-Präsident Axel Schramm vor Beginn der Möbelmesse IMM Cologne . Mit einer Exportquote von 33 Prozent war 2019 der Anteil der Ausfuhren höher als je zuvor.

Insgesamt hat die Branche im vergangenen Jahr etwas weniger Möbel verkauft als im Vorjahr. Der Umsatz der Möbelindustrie wird laut VDM für das Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich bei rund 18 Milliarden Euro liegen und damit etwa 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Bei der internationalen Möbelmesse IMM Cologne, die an diesem Montag (13. Januar) in Köln startet, setzen die Möbelfirmen vor allem auf Nachhaltigkeit und das smarte Zuhause mit digital vernetzten Möbeln. Rund 1200 Aussteller, etwa die Hälfte davon aus dem Ausland, präsentieren ihre Neuheiten Fachbesuchern und Interessierten.

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