Kriminalität
Razzia gegen mutmaßliche Islamisten beendet

Berlin (dpa) - Nach mehreren Stunden haben Ermittler eine groß angelegte Razzia im islamistischen Milieu beendet. Durchsucht wurden am Dienstag Objekte in vier Bundesländern. In Berlin rückten Polizisten in Hellersdorf, Hohenschönhausen, Spandau und Köpenick an. In Brandenburg waren sie in Ludwigsfelde im Einsatz, in Nordrhein-Westfalen in Hagen und in Thüringen in Arnstadt, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft twitterte. Rund 180 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Dienstag, 14.01.2020, 11:19 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 11:32 Uhr
Auf einem Streifenwagen leuchtet das Blaulicht.
Auf einem Streifenwagen leuchtet das Blaulicht. Foto: Lino Mirgeler

Es ging demnach um den Verdacht auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Ermittlungen richten sich gegen tschetschenischstämmige Beschuldigte. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Orte für einen etwaigen islamistischen Anschlag ausgespäht wurden. Eine konkrete Anschlagsgefahr habe aber nicht bestanden, hieß es.

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