Kriminalität
Nach Messerangriff: 29-Jähriger soll in Psychiatrie

Mettingen (dpa/lnw) - Er soll auf ihren Nacken eingestochen und ihren Kopf mehrfach auf den Boden geschlagen haben, als die Messerklinge abbrach: Nach einem Angriff auf eine 58-Jährige im Kreis Steinfurt fordert die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Beschuldigten in einer Psychiatrie. «Wir gehen davon aus, dass der Beschuldigte aufgrund einer Psychose zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen ist», teilte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Dienstag in Münster mit. Der 29-Jährige sei für die Allgemeinheit ohne Behandlung gefährlich und habe Wahnvorstellungen. In dem Sicherungsverfahren muss nun das Landgericht Münster entscheiden.

Dienstag, 14.01.2020, 13:42 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 13:52 Uhr

Der Mann soll Ende August die ihm flüchtig bekannte Frau auf einem Radweg in Mettingen angegriffen und gerufen haben: «Ich bin kein Terrorist.» Die Frau wurde durch mehrere Stichverletzungen am Kopf und im Nacken verletzt und hatte Schürfwunden. Passanten hatten den Angreifer überwältigt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7192806?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Grippewelle erreicht Münsterland
Influenza-Fallzahlen sprunghaft gestiegen: Grippewelle erreicht Münsterland
Nachrichten-Ticker