Volleyball
Netzhoppers vergrößern Playoff-Chancen: Sieg gegen Düren

Nach dem Punktgewinn gegen die Berlin Volleys gelingt den Netzhoppers KW-Bestensee der nächste Erfolg. Im Duell der Playoff-Anwärter setzen sich die Brandenburger gegen Düren durch. Eine Methode ist der Schlüssel zum Erfolg.

Sonntag, 19.01.2020, 09:32 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 09:42 Uhr
Ein Volleyball-Spiel.
Ein Volleyball-Spiel. Foto: Sebastian Kahnert

Bestensee (dpa/bb) - Die Netzhoppers KW-Bestensee kommen in der Volleyball-Bundesliga allmählich in Fahrt. Mit dem 3:1 (29:27, 25:22, 22:25, 25:23)-Überraschungserfolg gegen den Pokalfinalisten SWD powervolleys Düren vergrößerten die Brandenburger am Samstag ihre Playoff-Hoffnungen. «Wir haben jetzt aus den ersten beiden Spielen der Rückrunde vier von sechs Punkten geholt. Das ist eine gute Grundlage für den weiteren Saisonverlauf», sagte Manager Arvid Kinder hocherfreut. Nur 44 Stunden zuvor hatten die Netzhoppers dem Meister Berlin Volleys bei der 2:3-Niederlage einen Punkt abgetrotzt.

«Der Sieg über Düren gibt uns Hoffnung, dass wir unser Ziel, die Playoffs, am Ende auch wirklich erreichen», sagte Trainer Mirko Culic . Einmal in Schwung gekommen sind die Netzhoppers jedoch wenig begeistert darüber, dass nun eine zweiwöchige Spielpause folgt. Erst am 1. Februar steht das nächste Spiel an: daheim gegen die Bisons Bühl, einen Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze. «Wir müssen sehen, dass wir irgendwie im Rhythmus bleiben», sagte Culic.

Beim Spiel in Berlin gegen die BR Volleys hatten die Netzhoppers noch eine 2:0-Satzführung aus der Hand gegeben. «Daraus haben wir unsere Lehren gezogen. Wir haben uns gesagt, gegen Düren schauen wir nicht so sehr auf die Spielstände, sondern arbeiten uns Punkt für Punkt voran», erklärte Außenangreifer Dirk Westphal. Diese Methode half der Mannschaft am Samstag tatsächlich über manch kritische Phase hinweg.

Als die Gäste im vierten Satz 23:22 in Führung lagen, drohte den Brandenburgern schon im vierten Spiel nacheinander der Gang in den Tiebreak. Alle vorangegangenen drei Partien gegen Rottenburg, in Herrsching und bei den BR Volleys hatten die Netzhoppers mit 2:3 verloren. Diesmal aber vermieden sie den Entscheidungssatz, weil Zuspieler Luke Herr zum Abschluss zwei Asse schlug.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7201875?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Nachrichten-Ticker