Polizei
Neues Polizeiboot getauft: Im vierten Versuch

Düsseldorf (dpa/lnw) - Erst im vierten Versuch zerplatzte die Flasche am Rumpf: Duisburgs Polizeipräsidentin Elke Bartels hat in Düsseldorf ein neues Boot der Wasserschutzpolizei getauft. Das Boot mit dem Namen «WSP 12» ist 17 Meter lang, 50 Stundenkilometer schnell und hat 1,5 Millionen Euro gekostet, berichtete das NRW-Innenministerium am Montag. Die Schiffstaufe fand im Beisein von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) auf der Messe «boot» in Düsseldorf statt.

Montag, 20.01.2020, 12:15 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 12:22 Uhr
Elke Bartels (M), Herbert Reul (CDU, l) und Alexander Siemer (r) taufen das neue Polizeiboot.
Elke Bartels (M), Herbert Reul (CDU, l) und Alexander Siemer (r) taufen das neue Polizeiboot. Foto: Federico Gambarini

«Wer auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Sicherheit sorgt, muss gut ausgestattet sein», sagte Reul . Gebaut wurde das Boot von der Werft «Siemer Yachtbau» im niedersächsischen Barßel bei Cloppenburg. Es habe einen Tiefgang von nur 1,1 Metern. Die Wasserschutzpolizei ist zuständig für rund 900 Kilometer schiffbare Wasserstraßen in NRW. 275 Polizisten kommen auf rund 14 000 Einsätze im Jahr. Elf weitere Boote der Wasserschutzpolizei sind derzeit auf dem Rhein im Einsatz.

Von allen Verkehrsträgern weise das Binnenschiff die beste Ökobilanz auf, sagte Reul. Deshalb werde die Binnenschifffahrt mehr gebraucht denn je. «Das stellt die Wasserschutzpolizei vor neuen Herausforderungen, und darauf müssen wir vorbereitet sein», betonte der Minister.

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