Landtag
Keine Minister-Schminke auf Staatskosten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Den Ministerinnen und Ministern in Nordrhein-Westfalen werden «grundsätzlich keine Leistungen von Visagisten und Friseuren erstattet». Das versicherte Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Antwort auf eine AfD-Anfrage. Lediglich für Foto-Aufnahmen nach der Regierungsbildung 2017 seien solche Ausgaben «einmalig erstattet» worden.

Montag, 20.01.2020, 14:26 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 14:32 Uhr
Lutz Lienenkämper (CDU) läuft in einem Gang.
Lutz Lienenkämper (CDU) läuft in einem Gang. Foto: Rolf Vennenbernd

Der AfD-Landtagsabgeordnete Herbert Strotebeck hatte nach dem «Einsatz von Friseuren, Visagisten sowie Rhetorik- und Stilberatern auf Kosten der Steuerzahler» gefragt. «Die AfD-Bundestagsfraktion hat durch zwei Kleine Anfragen herausgefunden, dass auch deutsche Minister auf Steuerzahlerkosten ihr Äußeres in Form bringen lassen», begründete er seinen Vorstoß.

Es sei lediglich «ein Medientraining» für NRW-Justizminister Peter Biesenbach ( CDU ) erstattet worden, antwortete Lienenkämper . Dafür seien im März 2018 Kosten in Höhe von 1233 Euro angefallen, teilte das Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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