Notfälle
Blindgängerfund: Teile der Kölner Unikliniken zu evakuieren

Der Blindgänger liegt in fünf Meter Tiefe und ausgerechnet auf dem Gelände der Universitätskliniken. Deshalb müssen Teile dieses Areals und des anschließenden Wohngebietes evakuiert werden.

Donnerstag, 23.01.2020, 02:30 Uhr aktualisiert: 23.01.2020, 05:05 Uhr
Blick auf die Universitätskliniken der Stadt Köln.
Blick auf die Universitätskliniken der Stadt Köln. Foto: Rolf Vennenbernd

Köln (dpa/lnw) - Für eine Blindgänger-Entschärfung müssen heute Teile der Kölner Universitätskliniken geräumt werden. Zudem dürfen sich im Evakuierungsbereich im Stadtteil Lindenthal rund 5800 Anwohner voraussichtlich am Vormittag nicht in ihren Wohnungen aufhalten, wie die Stadt berichtete. Erste Krankentransporte sollten schon am Mittwochabend stattfinden. Die Verantwortlichen hoffen, dass möglichst viele der betroffenen Patienten innerhalb des Klinikgeländes verlegt werden können und nur wenige Patienten in andere Einrichtungen außerhalb zu transportieren sind.

Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten entdeckt worden. Der Blindgänger liegt in fünf Metern Tiefe. Die Krankentransporte aus dem betroffenen Bereich der Universitätskliniken haben bei der Evakuierung nach Angaben der Stadt Vorrang. Einen genauen Zeitplan für die Wohnungsevakuierungen und die Entschärfung könne die Einsatzleitung erst am Vormittag nennen.

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