Unfälle
Ausrede nach Alkoholfahrt: Großmutter ist gefahren

Mettmann (dpa/lnw) - Mit einer Oma-Ausrede haben drei Männer in Mettmann versucht, sich nach einer nächtlichen Alkohol-Autofahrt mit Unfall aus der Verantwortung zu ziehen. Die drei jungen Leute im Alter zwischen 18 und 22 Jahren gaben gegenüber den verständigten Polizisten an, den demolierten Wagen nicht gefahren zu sein, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Angeblich saß die Großmutter des 22-Jährigen am Steuer. Sie habe nach dem Unfall ein Taxi genommen, um damit nach Hause zu fahren. Eine Befragung der Frau und Spuren vor Ort hätten diese Aussage jedoch widerlegt.

Freitag, 31.01.2020, 13:10 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 13:22 Uhr
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet.
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet. Foto: Monika Skolimowska

Laut Polizei waren Anwohner in der Nacht zum Freitag von einem lauten Knall geweckt worden und hatten die Polizei gerufen. Vor Ort entdeckten die Ermittler das Auto, das mitten auf einer Straße stand und an der linken Seite erheblich beschädigt war. Neben der falschen Ausrede der Männer stellte sich heraus, dass das Trio Alkohol getrunken hatte.

Gegen die drei jungen Männer wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Wer von den Verdächtigen tatsächlich am Steuer saß, sollte ermittelt werden.

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