Transport
Hafengesellschaft schlägt 6,4 Prozent weniger Güter um

Duisburg (dpa/lnw) - Die Duisburger Hafengesellschaft hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen weniger Güter umgeschlagen. Wie die Duisburger Hafen AG am Dienstag mitteilte, werde beim Gesamtgüterumschlag mit einem Rückgang um 6,4 Prozent auf 61,1 Millionen Tonnen gerechnet. Hauptursachen seien eine sich abschwächende Industrienachfrage und der Ausstieg aus der Kohleverstromung. Dieser habe zu einem weiteren deutlichen Rückgang der Schüttladungen geführt.

Dienstag, 04.02.2020, 11:25 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 11:32 Uhr
Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen.
Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen. Foto: Roland Weihrauch

Weitere Faktoren seien unter anderem die Sperrung der Öresundbrücke, die den Handel mit Skandinavien deutlich beeinträchtige, sowie eine abgeschwächte Nachfrage nach chemischen Vorprodukten. Der Containerumschlag lag nach vorläufigen Zahlen bei 4,0 Millionen Standardcontainer-Einheiten (TEU). Dies entspricht einem Minus von etwa 2,5 Prozent.

Der Duisburger Hafen ist nach eigenen Angaben der größte Binnenhafen der Welt. 2018 lag der Umsatz der duisport-Gruppe bei knapp 279 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 42,5 Millionen Euro. Für 2019 hat der Konzern laut Geschäftsbericht einen Umsatz zwischen 280 und 290 Millionen Euro sowie ein «erneut stabiles» EBITDA angepeilt. Eigentümer der Hafengesellschaft sind zu zwei Dritteln das Land NRW und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.

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