Prozesse
Urteil im Prozess um niedergebranntes Vereinsheim

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ende Oktober 2018 brannte in Düsseldorf das Vereinsheim von Heinos früherem Fußballclub Schwarz-Weiß 06 ab. Heute wird am Landgericht voraussichtlich das Urteil gegen den mutmaßlichen Brandstifter und dessen mitangeklagte Ex-Frau gesprochen.

Dienstag, 04.02.2020, 14:00 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 14:12 Uhr
Eine Bronzestatue der Justitia steht mit einer Waage und einem Richtschwert in der Hand unter freiem Himmel.
Eine Bronzestatue der Justitia steht mit einer Waage und einem Richtschwert in der Hand unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert

Die beiden Drogenabhängigen haben bereits gestanden. Der 26-Jährige polizeibekannte Intensivtäter hatte zugegeben, das Clubhaus angezündet zu haben, um Spuren des vorangegangenen Einbruchs zu verwischen. Am Tag nach dem Feuer war die Frau nach einer Unfallflucht festgenommen worden. In ihrem Auto wurde ein Tablet gefunden, auf dem ihr Ex-Mann prahlt, den Brand gelegt zu haben.

Die Beute: ein Laptop, 100 Euro Bargeld und einige Flaschen Schnaps. Der Sachschaden am komplett zerstörten Gebäude wurde auf 1,2 Millionen Euro beziffert. Heino hatte als Jugendlicher den rechten Verteidiger für Schwarz-Weiß gegeben. Nach dem Feuer hatte er bei einem Benefizspiel von Fortuna Düsseldorf den Anstoß ausgeführt.

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