Fußball
Fall Torunarigha: Tönnies bekräftigt Wille zur Aufklärung

Gelsenkirchen (dpa) - Nach dem Rassismus-Vorwurf beim Pokal-Match zwischen den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und Hertha BSC Berlin, hat sich S04-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem Vereinsstatement angeschlossen. Vorstand und Trainer hätten es absolut treffend formuliert. Auch das Statement des Vereins könne er nur unterstreichen, sagte der 63-Jährige der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). «Wir werden alles daransetzen, die Angelegenheit aufzuklären.»

Donnerstag, 06.02.2020, 09:19 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 09:32 Uhr
Clemens Tönnies steht am Spielfeldrand.
Clemens Tönnies steht am Spielfeldrand. Foto: Tim Rehbein

Im Pokal-Achtelfinale am Dienstag sollen Schalke-Fans unter anderem Affenlaute in Richtung des Hertha-Profis und Nationalspielers Jordan Torunarigha gerufen haben. Schalke hatte in einem Vereinsstatement bekräftigt, die Aussagen des Spielers hinsichtlich «rassistischer Aussagen und Laute gegen ihn» sehr ernst zu nehmen und den Fall gemeinsam mit unter anderem der Polizei zu überprüfen.

Die DFB-Ethikkommission hatte Aussagen von Tönnies , die er im Juli über Afrika gemacht hatte, als rassistisch gewertet. Der Schalker Ehrenrat hatte darufhin beschlossen, dass der Fleisch-Unternehmer für drei Monate sein Amt nicht ausüben darf. Nach seiner Rückkehr hatte Tönnies seine Äußerungen als «Fehler» bezeichnet.

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