Kriminalität
Über 1000 Polizisten kontrollieren an Landesgrenzen

Aachen (dpa/lnw) - Mehr als 1000 Polizisten kontrollieren seit dem Donnerstagmorgen an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden Fahrzeuge und Personen. Der gemeinsame Aktionstag von Bundes- und Landespolizei solle den Druck auf Kriminelle erhöhen, die aus den Nachbarländern nach Nordrhein-Westfalen kommen wollten, um dort Straftaten zu begehen, teilte das Innenministerium mit. Dabei gehe es unter anderem um Schleuser, Wohnungseinbrecher und Schmuggler.

Donnerstag, 06.02.2020, 10:55 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 11:02 Uhr
Eine Polizistin hält während einer Polizeikontrolle eine Winkerkelle hinter ihren Rücken.
Eine Polizistin hält während einer Polizeikontrolle eine Winkerkelle hinter ihren Rücken. Foto: Sebastian Willnow

«Grenzen sind kein Einfallstor für Kriminelle», sagte Innenminister Herbert Reul (CDU), der bei Kontrollen an der Autobahn 44 am Rastplatz Lichtenbusch-Süd dabei war.

An der landesweiten Aktion, die im Rahmen regelmäßiger Fahndungs- und Kontrolltage stattfand, waren den Angaben zufolge erstmals alle Polizeibehörden mit Grenzbezug beteiligt. «Kriminalität macht nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt», sagte der Präsident der für NRW zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Andreas Jung. «Gemeinsame Einsätze wie der heutige ermöglichen 360-Grad-Kontrollen.»

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